Mittwoch, 23. januar 2008
Eine Frucht, die bei uns zur Zeit noch völlig unbekannt ist.
Hat man einmal davon gekostet, kann man einfach nicht mehr davon lassen:
"Das Zerschmelzen dieser Frucht im Mund, mit der Süße, dem Hauch von Zitrus - unbeschreiblich - einfach göttlich".
Es ist aber nicht nur dieser Geschmack, diese tropische Mischung, die sie so begehrenswert macht, es sind die Wirkstoffe des auch als "Nahrung der Götter" bezeichneten
Gewächses.
Schon Naturvölker erkannten und nutzten die Möglichkeiten durch die energiespendende Wirkung der Mangostan. Berichte darüber wurden bereits 600 n. Chr. von südostasiatischen Schriftgelehrten
verfaßt.
Die traditionellen Heiler aus Indien, China, Malaysia, Thailand, Vietnam und Philippienen nutzten die antibiotischen, antibakterielle, antihepatotoxische, anti-allergische, antimykotischen
Eigenschaften. Es wurden damit infizierte Wunden, Tuberkulose, Malaria, Fieber, Infektionen usw. bekämpft. Hautausschläge und andere Hauterkrankungen wurden ebenfalls behandelt. Ein aus der Schale
der Mangostan gewonner Tee dient als Stärkungsmittel gegen Ermüdung, Unwohlsein und als Verdauungshilfe.
Eckdaten zur Pflanze:
Höhe 6 - 25 m
Rinde: dunkelbraun bis fast schwarz
Blätter: immergrün, kurz, dick, ledrig
Wachstum: langsamwachsend, Ernte erst nach 7 bis 20 Jahren
Frucht: mandaringroß, Fruchtfleisch weiß, Schale purpurfarben